Johanna Winter · 25. Jan. · 2 Min. Lesezeit
Ich wollte eigentlich nur kurz ins Stelzenhaus schauen. Wirklich nur kurz und dann sass er da. Rosa, glibbernd, mit riesigen Ohren und einem Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen „Hallooooo, ich bin da" und „ist das nicht alles ganz wunderbar?" lag. Das ist Ploppo. Er sah mich an, wackelte ein bisschen vor Begeisterung mit seinen Ohren und glibberte so freundlich vor sich hin, dass sofort klar war: Der geht nirgendwo.
Johanna Winter · 4. Jan. · 2 Min. Lesezeit
Der erste Montag im neuen Jahr fühlte sich im Stelzenhaus irgendwie… seltsam normal an. Kein Glitzerregen, kein magisches Trompetengetröte, nicht einmal eine kleine Explosion im Hexenkessel. Fidelia stand in der Küche, die Hände in die Hüften gestemmt und musterte ihren Zauberstab mit entschlossener Miene. „So", murmelte sie, „heute starte ich motiviert, strukturiert und ganz ohne Chaos in den Montag." Der Zauberstab lag still auf dem Tisch...
Johanna Winter · 14. Dez. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Fidelia liebt den Advent. Nicht ein bisschen, nicht vorsichtig, nein sondern mit allem, was glitzert, funkelt und nach Zimt riecht. Kaum stehen die Kerzen, ist sie da. Leuchtende Augen, Glitzer an und in den Händen und dieser Blick, der sagt: „Ich spüre es, Advent ist da, endlich." Sie streut Glitzer, als wären sie Konfetti, redet mit den Kerzen und findet, dass alles sofort ein bisschen mehr funkeln dürfte.
Johanna Winter · 7. Dez. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Fidelia sass am Fenster und der Schnee schmückte die Welt draussen wie ein stiller Zauberteppich. Zwei Kerzen brannten und tanzten leicht im Luftzug, als würden sie sich gegenseitig zeigen wollen, wer heute mehr Adventsenergie hat. Das ganze Haus roch nach Tee, Vanille und einem Hauch Chaos. Stups flatterte herum, die Flügel voll Glitzer. „Fidelia! Warum funkelt mein Balken? Und warum rieche ich nach Zimtherzchen?" Fidelia grinste nur.
Johanna Winter · 30. Nov. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Ich weiss nicht genau, wie es passiert ist, vielleicht war es der Kaffee, vielleicht war es das Licht am Morgen, oder vielleicht ein magischer Luftzug von Fidelia persönlich. Aber auf einmal, zack, war sie da, die Adventsstimmung, meine Adventsstimmung. Nicht vorsichtig, nicht schüchtern, sondern einfach mitten in mein herz hinein: „Hallo Johanna, ich bin’s!
Johanna Winter · 23. Nov. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Es ist jedes Jahr dasselbe: Alle haben schon Lichter an den Fenstern, Zimtduft im Haus und Glitzer in der Aura. Und ich? Ich normal schon als Erste, aber dieses Jahr? Ich schaue meinen Kaffee an und denke: „Hm, noch kein Funkeln, aber ich arbeite daran.“ Ich liebe den Advent wirklich sehr, wirklich wirklich. Aber heuer kommt die Stimmung bei mir so spät wie ein Postbote im Schneesturm.
Johanna Winter · 16. Nov. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Alle reden von Funkeln, Lichterglanz und diesem warmen Gefühl im Bauch. Ich dagegen sitze hier und denke: Naja, vielleicht hat meine Weihnachtsstimmung einfach dieses Jahr den Bus verpasst. Ich gebe mir wirklich Mühe. Kerzen an, Tannengirlande hin und ein bisschen Glitzer hi und da, aber innerlich fühlt es sich eher an wie: Danke für nichts, oder Johannas neue Märchenstunde.
Johanna Winter · 9. Nov. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Mein Kopf ist kein stiller Ort. Eher ein Kino mit zu vielen Vorstellungen gleichzeitig. Während im ersten Saal die grosse Lebensplanung läuft, wird im zweiten schon das Drama „Was ich letzte Woche hätte anders sagen oder machen sollen“ gezeigt. Und irgendwo hinten flimmert die Endlosschleife „To-do-Liste, der Director’s Cut“. Ich habe es versucht, ehrlich.
Johanna Winter · 26. Okt. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Kennt ihr das, wenn man nur kurz die Mails checken will und plötzlich nach zwanzig Minuten auf einem YouTube Video landet, das erklärt, wie Pinguine ihren Partner finden? Willkommen im Kopfkino, genau das ist mein Gehirn, nur in Dauerschleife.
Johanna Winter · 20. Okt. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Manchmal steht man einfach da und denkt: Ich weiss grad nicht, nicht, was das Richtige ist. Nicht, wie’s weitergeht. Nicht, ob man gerade auf dem richtigen Weg ist oder einfach nur stolpert. Und weisst du was? Das ist völlig okay. Manchmal ist das Nichtwissen kein Zeichen von Stillstand, sondern von Tiefe.
Johanna Winter · 12. Okt. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Manchmal verändert sich etwas, unscheinbar und nicht laut, nicht spektakulär, sondern still. Ein Gedanke, der hängen bleibt. Ein Gespräch, das nachklingt. Ein Gefühl, das sagt: So wie bisher, das geht irgendwie nicht mehr. Ich hab gelernt, dass Neuanfänge sich selten mit Trompeten ankündigen. Sie schleichen sich einfach ein.
Johanna Winter · 5. Okt. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Hand aufs Herz: Wer von uns hat auch schon mal nichts gemacht, also so richtig nichts? Keine Mails, kein Scrollen, kein Denken an To-do-Listen? Genau. Ich auch nicht. Wir leben in einer Welt, in der man stolz sagt: „Ich hab keine Zeit!“, als wäre das ein Ritterschlag. Ich war da jahrelang ganz vorne mit dabei. Mein Kalender war so voll, dass ich mir fast einen zweiten anschaffen musste.
Johanna Winter · 28. Sept. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Montage haben keinen leichten Ruf. Sie gelten als hektisch, voll und schwer. Genau deshalb lohnt es sich, nach Momenten zu suchen, die das Leben leichter und schöner machen. Momente, die wir sonst vielleicht übersehen. Momente, die nach Magie schmecken. Magie steckt nicht immer in großen Ereignissen. Oft finden wir sie im Kleinen.
Johanna Winter · 21. Sept. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Montage sind berüchtigt. Viele seufzen, rollen die Augen und zählen schon die Tage bis zum Wochenende. Ich gehöre nicht zu dieser Sorte. Ich liebe Montage über alles. Die Woche beginnt neu und alles nimmt seinen Lauf. Aber wisst ihr was? Ein Montag kann auch magisch sein, wenn man ein bisschen Zauber verstreut. Ein dampfender Becher Lieblingstee oder Kaffee ist meine erste Montagshandlung.
Johanna Winter · 14. Sept. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Vielleicht habt ihr es schon bemerkt: Der 'Blogmontag' ist verschwunden, aber keine Sorge, ich habe ihn nicht verzaubert und er hat sich auch nicht hinter dem Sofa zu Minze verkrochen. 😉 Die Wahrheit ist: 'Blogmontag' war irgendwie nie so richtig meins. Ich wollte etwas, das nach Glitzer klingt, nach Fidelia, nach Stelzenhaus Chaos und nach der kleinen Portion Magie, die sich auch in meinen Texten versteckt.
Johanna Winter · 7. Sept. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Die Blätter verfärben sich gerade erst bunt und ich will auf keinen Fall dass der Herbst schon so schnell vorbei ist. Ich liebe ihn viel zu sehr um ihn einfach so weiterzuschieben. Aber seien wir ehrlich, Adventskalender können nie früh genug sein. Deshalb löffle ich gerne noch eine Weile Kürbissuppe, sammle Kastanien und schicke euch gleichzeitig schon einen dicken Schwall Weihnachtsmagie entgegen.
Johanna Winter · 31. Aug. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Es gibt Jahreszeiten, die einfach sofort ein bestimmtes Gefühl auslösen. Für mich ist das beim Herbst so: bunte Blätter, Teeduft im Haus und dieses ganz besondere Licht am Nachmittag. Herbst ist gemütlich, ein bisschen geheimnisvoll und jedes Jahr aufs Neue ein kleiner Zauber. Herbst ist Vorlesezeit.
Johanna Winter · 24. Aug. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Und genau deshalb freue ich mich riesig, euch endlich mein neues Buch vorzustellen: 'Wer hat den Herbst gestohlen?', das neueste Abenteuer aus der Fidelia-Wirbelwind-Reihe. Eben war noch alles golden, kuschelig und voller Herbstgefühl, doch plötzlich ist der Herbst einfach verschwunden!
Johanna Winter · 17. Aug. 2025 · 2 Min. Lesezeit
Ich dachte immer, ich muss einen Plan haben, um überhaupt anfangen zu schreiben. Also so richtig, mit Struktur, Kapitelübersicht, roten Fäden und allem. Allerdings habe ich gelernt, es reicht auch, wenn ich ungefähr weiß, wer Glitzer zaubert und wer meckert. Der Rest ergibt sich von selbst beim schreiben und zwar meistens spontan. Ja und oft auch mitten in der Nacht, wenn ich eigentlich schlafen will. Süß, oder?
Johanna Winter · 10. Aug. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Eigentlich wollte ich heute draußen sitzen, die Sonne genießen und ein paar funkelnde Sätze schreiben. Stattdessen sitze ich eingemummelt auf dem Sofa, während draußen die Vögel Sommerkonzerte geben. Meine Nase läuft schneller als ich denken kann, und das will was heißen. Die Sommergrippe ist ein merkwürdiger, ungebetener Gast.
Johanna Winter · 3. Aug. 2025 · 1 Min. Lesezeit
Heute früh, als ich noch im Halbschlaf war, die Frisur irgendwo zwischen Vogelnest und Chaosgöttin, wollte ich nur meinen Morgenkaffee. Nur einen ja, aber mein Glitzerbesen hatte andere Pläne. Er kippte völlig grundlos um (Eigenleben? Oder ein Geist? Ich sag’s ja schon lange!) und fegte dabei das Regal leer. Eine zarte Glitzerwolke legte sich über meine Tasse, meinen Pulli und witzigerweise über meine Katze.
Johanna Winter · 27. Juli 2025 · 1 Min. Lesezeit
Heute habe ich’s geschafft, genau null Worte zu schreiben, ja, ich habe wirklich kein Wort geschrieben. Nicht mal ein „und dann“. Dafür hatte ich mehr als drei Tassen Kaffee intus, eine schnurrende Katze auf dem Schoss und musste ungefähr 27-mal laut loslachen, oder eher losprusten weil es sooo witzig war. Denn eigentlich ist es so: Ich habe den ganzen Tag mit „Wer hat den Herbst gestohlen?“ im Ohr verbracht.
Johanna Winter · 21. Juli 2025 · 1 Min. Lesezeit
Während andere barfuß durch den Sommer tanzen, sitze ich am Küchentisch, trinke warmen Lindenblütentee (ja, wirklich) und schreibe über Nebel, Wind und freche Blätter, die plötzlich Rätsel stellen. Willkommen in meinem Kopf, wo der Herbst immer ein bisschen früher beginnt. Ich bin kein Sommermensch, noch nie gewesen.
Johanna Winter · 14. Juli 2025 · 2 Min. Lesezeit
Manche Leute pflanzen Tomaten und ich? Ich finde sprechende Teekannen im Zauberwald. Eigentlich wollte ich nur eine Tasse Tee trinken. Kein Zauber, kein Wirbel, einfach nur eine ruhige, dampfende Tasse Tee mit Honig aus meinem kleinen Dorf. Aber wie das bei mir so ist, war die Gemütlichkeit schneller dahin, als ich Kräutertee sagen konnte. Plötzlich stand da eine Teekanne, die mir ein Rätsel ins Ohr geflüstert hat.
Johanna Winter · 7. Juli 2025 · 2 Min. Lesezeit
Ich wollte eigentlich nur kurz frische Luft schnappen,ganz harmlos und ganz entspannt, mit einer Tasse Kaffee und ein bisschen Ruhe noch ein paar Kräuter abzupfen. Tja, zwanzig Minuten später war die Hauptfigur plötzlich rosa, der Nebencharakter hatte einen Kaktus adoptiert, und auf Seite drei explodierte ein Marmeladenglas. Ja was soll ich sagen? So läuft das bei mir.
Johanna Winter · 30. Juni 2025 · 2 Min. Lesezeit
Wenn Freundschaften entstehen, beginnen sie oft mit einem Lächeln, andere mit einer Einladung zum Tee und wieder andere mit einem Zauberunfall, einem Haufen Kräuter auf dem Boden und einer überforderten Katze mittendrin. So ungefähr lief das, als sich Amara und Fidelia zum ersten Mal begegneten.
Johanna Winter · 23. Juni 2025 · 2 Min. Lesezeit
Fidelia ist eigentlich meine Hauptfigur, aber manchmal fühlt es sich eher so an, als wäre ich ihre Nebenfigur. Sie plappert mir dazwischen, hat andere Ideen als ich und ehrlich gesagt, hat sie oft Recht. Beim Schreiben von Kinderbüchern habe ich ziemlich schnell gemerkt: Figuren halten sich nicht an Pläne. Sie machen ihr eigenes Ding, manchmal mitten in einem Satz.
Johanna Winter · 16. Juni 2025 · 2 Min. Lesezeit
Wenn man Kinderbücher schreibt, braucht man ehrliches Feedback. Richtig ehrliches, nicht ‚ganz nett‘-ehrlich, sondern ‚sechsjährig-ehrlich‘. Und wer wäre dafür besser geeignet als ein kleiner Nachwuchszauberer mit einer Meinung zu wirklich allem? Mein Sohn ist nicht nur der Grund, warum es Fidelia Wirbelwind überhaupt gibt, nein er ist auch mein härtester Kritiker und mein größter Fan.
Johanna Winter · 7. Juni 2025 · 2 Min. Lesezeit
Oder: Warum mein Laptop manchmal neben der Gießkanne liegt (und mein Kaffee regelmäßig abkühlt) Heute nehme ich euch mit auf einen kleinen Blick in mein Stelzenhaus – meinen liebsten Schreibort zwischen Garten, Glitzerstift und kaltem Kaffee. Die meisten meiner Texte entstehen am Küchentisch, mit Blick auf den See, die Berge und einer Kaffeetasse, die oft mehr Deko als Heißgetränk ist.
Johanna Winter · 15. Mai 2025 · 3 Min. Lesezeit
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum ich Bücher über eine kleine Zauberwald-Hexe schreibe? Ehrlich gesagt ist mein Sohn daran schuld, denn er liebt Hexengeschichten. Und ich?